Noch immer keine Leerstelle.

Was tun wir, wenn wir uns beim Denken zuschauen, und womit tun wir es? Sagen wir versuchsweise: mit dem inneren Auge. Auf was basiert die Analogie zwischen dem anatomischen Auge und dem, was wir innerlich (wo genau sitzt es dort?) als ein dem Auge vergleichbares Wahrnehmungsinstrument bezeichnen? Findet das Denken, daß wir auf diese Weise betrachten, mittels geordneter Sprachstrukturen statt oder handelt es sich um andere Formen der Bewegung. Würden wir selbst diese Bewegungen, während wir sie mit was auch immer betrachten, als biochemische Reaktionsprozesse oder als geistige Vorgänge beschreiben? Welche Folgen hätte die eine oder andere Beschreibung für unsere Vorstellung von uns selbst?

 

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