Hagia Sophia 2.

Allerdings wäre ich wider besseres Wissen ärgerlich gewesen, wenn die türkische Altertumsbehörde gerade jetzt dieses Christus-Mosaik, das ich 1992 zum ersten Mal und danach zwei weitere Male gesehen habe, eingerüstet hätte. Wahrscheinlich wäre ich sogar für einen Moment persönlich gekränkt gewesen, insbesondere weil die Frau und das Mädchen es dann auch nicht hätten sehen können. Für sie war es das erste Mal. Wäre das Bild zur Zeit hinter einem Gerüst, hätten sie keine Chance gehabt herauszufinden, welchen Eindruck es in, sagen wir, dreiundzwanzig Jahren verglichen mit heute auf sie gemacht haben würde, was ein Jammer gewesen wäre, da es sich doch schon binnen zwanzig Minuten mindestens fünfzehn Mal völlig verändert.


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